Die Arche Mediah (mein verwirklichtes, und erledigtes Heimprojekt) ist bestückt mit einigen feinen Dingen. Für's visuelle Erlebnis steht ein kleiner Pocket Imager Projektor zu Diensten. Zwei Technologien machen ihn zu einem kleinen Gustostückerl.
Erstens, die DLP Technologie. Dabei ist die Bildebene bei diesem Gerät mit 800 mal 600 kleinen Spiegeln ausgestattet, die einzeln angesteuert werden und das fertige Bild durch die Linsen schicken. Die Vorteile zur üblichen LCD Beamer Technologie sind keine Bewegungsunschärfen, höhere Kontrastwerte und ein sauberes Schwarz.
Zweitens ist die Lichtquelle kein tauschänfälliger, stromfressender Halogenfaden, sondern neueste LED Technologie, mit 1300 Lux und einer Lebensdauer von 20.000 Stunden. Und das bei einem Bruchteil des Strombedarfs und damit viel geringeren Lüftergeräuschen als übliche Heimkinobeamer. Die Leistungen reichen für ein sehr gutes Bild von 1.5m Durchmesser in 3m Abstand in einem halbhellen Zimmer.
Ganz neu ist nun ein Pico-Projector, der derzeit in der Größe einer ausgewachsenen Fernbedienung gebaut wurde. Serienreife wird's wohl erst nächstes Jahr geben, noch dazu nur mit einer LED Lichtquelle anstatt eines Lasers mit lautem Lüfters. Aber es muss nicht mehr lange auf Handies mit eingebautem Beamer und damit einem richtig großen, virtuellem Display gewartet werden. Das kommt wohl früher als man denkt.
Samstag, 29. September 2007
Klein, kleiner: Beamer
Samstag, 1. September 2007
Power-Beamer im Eigenbau

Wenn man auch nur ein bischen versucht die Geräte zu verstehen, mit denen man täglich, zum Teil sogar stündlich zu tun hat, eröffnen sich Möglichkeiten, die weit über die Seitenränder der Prospekte von Fertiggeräte-Herstellern hinweggehen und weit unter den Katalog- und Aktionspreisen liegen.
Beamer boomen, die nächste Generation, die Laserbeamer, haben gerade noch nicht Serienreife, aber bis dorthin sind LCD, DLP und LCOS Projektoren ausgereift und wetteifern um die Gunst des Heim-Cineasten und Business-Präsentatoren. Und im Kielwasser dieses Marktes tauchen immer mehr Zuckerln auf, die dem interessierten und neugierigen Anwender gut zurecht kommen können.
Der Beamer besteht aus einer Lichtquelle, einem bildgebendem Element und grundlegendster Optik. Und nichts mehr ist der Eigenbau-Beamer, der mit einfachen und äußerst kostengünstigen Mitteln ein Bild an die Wohnzimmerwand werfen, die so manches Markenprodukt fast wörtlich in den Schatten stellen. Die Zeit die man zum Basteln und Bauen benötigt ist durchaus vergleichbar mit Lieferzeit, Auspacken und Bedienungsanleitung lesen eines üblichen Geräts.
Die Website "tom's Hardware" überzeugt mit einer ordentlichen und klaren Anleitung, wie man aus einem alten Overheadprojektor und einem ausrangierten TFT-Monitor einen XGA-Beamer auf professionellem Niveau zaubert.
Donnerstag, 28. Juni 2007
Zonbu, ein cooler Desktop-PC
Ab 99$ bekommt man einen modernen Desktop-PC, der auch noch cool ist, da er keine Festplatten und sonstige Hitzeerzeuger und somit Lüfter hat, da der Speicher komplett Solid-State ist, von 25 bis 100GB. Der Zonbu ist so klein, dass er ein echter Desktop ist, und nicht wie andere Maschinen unter dem Tisch verschwinden muss. Das Betriebssystem kommt komplett mit Dutzenden Programmen, von Internet über Office, Mulitmedia und Spielen. Daten werden regelmäßig online auf einem Server gespeichert, sodass man sich nie Sorgen machen muss irgendwann etwas zu verlieren.
M500, die derzeit ultimative Handy-Uhr
Bevor ich einen netten Text schreibe, der versucht mein Entzücken darzustellen, hier die Fakten der M500 von SMS Technologies Australia:
- Quadband: GSM850/900/1800/1900Mhz (GPRS)
- TFT 1.5 - Zoll Farb-Touchsreen 120 x 160
- Java und Wap enabled
- MP3 und MP4 (=Video!) Player
- USB und Bluetooth
- 200 Minuten Sprechzeit, 80 Stunden Standby
Gadget-Herz, was willst du mehr?
Envirolet, das perfekte Klo
Was ist besser als ein chemisches Klo beim Camping, oder im heimischen Hinterholz 8, oder einfach im Urlaub? Kein chemisches Klo, sondern ein elektrisches. Völlig geruchslos, sauber, keine Chemie oder schädliche Stoffe, und hygienisch. Das Envirolet ist konzipiert für 6-8 Leute (bei durchschnittlich 3 mal täglicher Benutzung), und das absolut unfassbare ist, dass es nur 1 bis 2 mal pro Jahr geleert werden muss! Also wenn das nicht den Scheiss-Nobelpreis wert ist?
Dienstag, 8. Mai 2007
Nichttödliche Multiwaffe
Sinnhaftigkeit hin oder her, für die Heim- und Hofverteidigung wahrscheinlich eine Überlegung wert. Die TW-ESG-Z1 Anti-Violence Electrode Shock Gun ist für die verteidigungsunfähige Frau (und nicht nur die), die beim Selbstverteidigungskurs durchgefallen ist, eine letzte Versicherung. Ungeachtet der Tatsache, dass eine Handtasche, in der dieses Ding mit Reservehülsen Platz fände, durchaus selbst als brutale aber nichttödliche Waffe einsetzbar wäre.
Montag, 7. Mai 2007
Kabellose TVR Street Maus
Wer mal Gran Turismo auf der Playstation gespielt hat, ist erleuchtet, denn vor allem durch diese Fahrsimulation hat TVR eine noch höhere Bekanntheit erreicht. TVR ist eine Sportautoschmiede in England, und ihre Tuscan 6 und Speed 12 Modelle sind legendär. Nun gibt es offiziell lizensierte Mäuse für den PC daheim. 800 dpi Auflösung, Scrollrad und abschaltbare Scheinwerfer, und der Arbeitsplatz wird zur Supercar Rennbahn. Fehlt nur noch der Maus Odometer.
Mittwoch, 18. April 2007
Das Zwei Sekunden Zelt von Quechua
Man wandert. Es beginnt zu regnen, heftig. Regenjacke auspacken? Nöö, viel zu langsam, schneller geht's mit dem Seconds-Zelt, und wer will schon bei dem Sauwetter wandern? Einfach die Hülle aufzippen, und mit einem Armschwung ist das Ding aufgestellt, also rein in's Trockene. Und wenn's wieder schöner ist draußen, ist das Zelt in 15 Sekunden wieder eingepackt. Norwegen, ich komme!
Messersicherer Hoodie Pullover
Ich nehme an, niemand kann sich an den Spitting Image Sketch erinnern, in dem Präsident Bush (senior!), von seinen Sicherheitsberatern bedrängt wird, eine kugelsichere Weste, kugelsichere Krawatte, kugelsichere Brillen etc. zu verwenden, und er non-chalant fragt was denn wäre wenn jemand mit einem Messer kommt. Nun, mit diesem Hoodie wäre er auch da auf der sicheren Seite. Er ist mit einem Kevlartextil verstärkt und bietet einen sehr hohen Durchdringungsschutz gegen Stiche und Schnitte.
AK-47 Military Handyset
Verdammt, da schreibe ich über ein kleines feines Handy ohne Schnick Schnack, das sogar einen Red Dot Design Award hat, und entdecke am nächsten Tag das ultimative Military Handy Set, das definitiv eine Aussage hat: It's like in a jungle sometimes, it makes me wonder how I keep from going under, aber hiermit geht niemand under.
Thanko FMP3 Armbanduhr: Rund!
Es gibt wenige Gadgets, die komplett und sinnig sind. Soll heißen, dass sie alle nötigen Funktionen ordentlich eingebaut haben, und doch ein sinniges, schlüssiges Gesamtprodukt sind. Wie zum Beispiel die Thanko FMP3 Uhr. Es fängt mit einem MP3 Player an. Oder stand am Anfang eine Armbanduhr? So oder so, passt hier alles zusammen. Der Speicher der Uhr kann bis zu 2 GB sein und auch als normaler USB Massenspeicher verwendet werden. Die Musik wird per Funk im normalen Radio Frequenzband ausgestrahlt, natürlich in behördlich festgesetzten Grenzen. Natürlich geht das auch mit Kopfhörern, und außerdem kann es Line-In Signale direkt in MP3 kodieren.
Montag, 16. April 2007
Kleines Feines: VKMobile VK2000
Ich mag's einfach. Nicht immer, aber nach vielen Spielereien, von WAP und JAVA und selbstgemachten Klingeltönen kann es bei Handys wieder einmal kleinmütig werden. Es kommt eh nichts wirklich neues heraus. Deshalb ist mein Auge auf das VKMobile VK2000 gelandet, und verharren. Klein, und keine unnötigen Features, telefonieren und SMS, wer braucht an seinem Handy schon mehr?
Und nicht zuletzt finde ich die Macher dieser Handy-Reviews eigentlich witzig.
UPDATE: Dieses Handy hat übrigens den Red Dot Design Award 2006 erhalten!
Freitag, 13. April 2007
Planetarium Armbanduhr von Christiaan Van der Klaauw
Hier ist eine Flashanimation einer Armbanduhr, die nicht von dieser Welt ist. Sie zeigt neben Uhrzeit und Datum, alles analog, auch die aktuelle Planetenkonstellation von Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter und Saturn, klickt man am rechten Rand auf "High Speed" sieht man es sehr schön. Dies ist Feinmechanik in Perfektion, geschaffen von Christiaan Van der Klaauw. Das Flashfile gibt es hier, kosten- und rechtelos. Das Original ist ab 25.000$ zu haben.
Donnerstag, 22. März 2007
Edel-Armbanduhr aus der Tiefe: Titanic DNA
Diese Uhr scheint etwas edles und einzigartiges zu sein. Nein, sie ist es tatsächlich, und allen Profitdenkens zum Trotz, sie ist es wert einen Schatz der Menschengeschichte dafür herzunehmen, die Titanic-DNA. Die 1912 gesunkene Titanic ist inzwischen schon des öfteren besucht worden, und hier hat man Teile von ihr, man möchte sagen in homöopathischen Mengen, verwendet und zu neuem Sinn und Zweck, und nicht zuletzt Design verholfen. Der Ring der Uhr wurde aus originalem oxydierten Titanicstahl hergestellt, und die schwarze Farbe des Ziffernblattes aus der Kohle, die noch im Bauch des schlafenden Ozeanriesen liegt.
Eigene Party- und Disco-Lichtanlage
Man geht in eine Disco oder zu einem Konzert wegen der Musik, denn nirgends sonst kann man sie so laut aufdrehen dass es richtig kracht. Musik ist etwas dass jeder hat, zuhause im Radio oder auf dem Computer, und auch sonstwo mit dem MP3 Player. Lautstärke also scheint eines der wichtigsten Kriterien zu sein um einen Zappelbunker (=Discothek) oder ein Livekonzert zu besuchen, weil das hat man zuhause nicht. Außerdem natürlich die Menschenmassen, die sich kollektiv zur Musik "bewegen". Kaum jemand aber wird die Lichtshow richtig bewusst wahrnehmen, sie gehört halt einfach dazu. Und genau deshalb weil sie als selbstverständlich erachtet wird, und weil man eine vielfältige Lichtregie zuhause noch viel weniger hat als laute Musik, die man vielleicht selten mal nachbarverachtend voll aufdreht oder im Kopfhörer tinnitusverachtend mal voll aufdreht um die Welt rundherum auszublenden, weil also das optische unterbewusster wahrgenommen wird, besitzt es einen höheren Erlebniswert. Und man kann auf einer Party die Musik die Musik deshalb aufdrehen wie man mag, das gewisse Etwas ist das Licht.
Deshalb habe ich mir zu meinem Geburtstag und zur Feier der Feier dieses Wochenende eine semi-professionelle Lichtanlage zugelegt. Dazu gehört ein Lichtpult, DMX Steuerung, Stative und Lichtelemente wie Strahler, Stroboskop und Gobos. Details sowie Bilder in Kürze.
PAL-V, das fliegende Dreirad
Endlich wieder mal ein Beitrag. Und noch dazu über fliegende Mobilität, wie sie uns für das Auto seit Jahrzehnten versprochen wird. Ein Rad weniger, und schon rückt es in greifbare Nähe! Der PAL-V ist ein Dreirad, das auf einer Startbahn oder auch nur einem langen geraden Stück Straße bei einer gewissen Geschwindigkeit ein Heckleitwerk und seine Rotoren ausklappt, und ab geht's in die Luft.
Das Kunststück beim PAL-V aber ist dass es über Autorotation verfügt, das heißt dass wenn der Motor in der Luft ausfällt, die Rotoren durch den Luftstrom weiterarbeiten, das Fahrzeug tragen und immer eine ruhige Landung ermöglichen. Und nicht zuletzt fährt es sich auf der Straße wie der Carver 1. Cockpitschräglage in jeder Situation also.
Mittwoch, 21. Februar 2007
Carver One: Fliegen oder Fahren?
Und hiermit der zweite Videoeintrag, denn das muss man gesehen haben, lesen ist nur die halbe Miete. Der Carver schafft 100 Meilen pro Stunde, das sind 160 km/h, und das ganze bei nur 100 Meilen pro Gallone (MPG), also 2,35 l/100km. Das alleine ist schon cool, aber der Überhammer muss wohl das Fahrgefühl sein, wenn die ganze Karosserie sich in die Kurve legt und man sich wie in einem Kampfjet fühlen muss. "Fly the road"
Büropanzer im Anmarsch
Tatsächlich, auf dem Bürotisch, dem Couchtisch oder Wohnzimmer..boden kann bei jedem jetzt ein Panzerkleinstkrieg stattfinden. Diese ferngesteuerten Panzerchens schießen aus zwei verschiedenen Waffen aufeinander und registrieren Treffer. Je nach Waffe macht das leichten oder schweren Schaden, und bei jedem Schuss wird der Rückstoß simuliert. Und da Panzer immer schon Energieverschwender sind, ist auch die Akkukapazität realistisch, mit 7 Minuten Spielzeit bei 1 Stunde Ladezeit. Zeit genug für eine Tasse heißen Kaffee zwischendurch. Ich liebe den Duft von Kaffee am Morgen.
Montag, 19. Februar 2007
Update: OLPC, der 100$ Laptop
Jetzt ist darüber auch in der ORF Futurezone zu lesen, mit weiteren Infos und Interviews zum ehrgeizigen Projekt: http://futurezone.orf.at/produkte/stories/172847/. Dieses Update bezieht sich auf diesen Eintrag.
Und ganz nebenbei ist mit dem ersten Update auch dieser Post der 100e! Ein Hundertste! Nice :) Das heißt der 100e Eintrag zu einem 100$ Gagdet. Nicer! :D
Samstag, 17. Februar 2007
Militärischer USB-"Stick"
Schon mal die Daten auf dem USB Stick verloren, weil ganz in der Nähe eine Atombombe hochgegangen ist? Oder ist der USB-Speicher schon mal mit Salzsäure bespritzt worden? Oder ist er blöderweise schon mal aus dem 112 Stockwerk gefallen? Nein? Trotzdem, der IronDrive von R&D Electronics schützt die Daten zuverlässig. Fehlt nur noch ein Splint zum Abziehen, irgendwie.