Nein, gleich vorweg, ich habe keines davon, außer diesem. Aber, in preislicher Reihenfolge, wären sie diejenigen deren eines ich mir zulegen würde. Damit ich endlich einmal was ordentliches unter dem Hintern fahre, und nicht nur seltsame Geschöpfe wie eine altbackene, ungeschliffene Militärmaschine wie mein extrem geiles KTM glKrad. Und dabei sei erwähnt, dass ich eine Googlegroup für Besitzer und Fans eingerichtet habe!Der erste Favorit, und auch der teuerste, wäre ebenfalls eine KTM, nämlich die 990 Adventure. Auf den ersten Blick, nämlich sofort auf den ersten Blick sieht man, dass das eine Geländemaschine ist, nämlich eine Enduro, und man sieht sofort die Familiengene. Was mir bei der Adventure besonders gefällt ist die langgezogene Linie, und damit der lange Radstand, und auch die "insektoide" Frontpartie gefällt mir am besten von allen Modellen. Siehe auch 1000ps.at Beitrag. Preis: ca. 15.000€, Details: V2 75° 999cm³ 4 Ventil DOHC, 100 PS
Mein zweiter Favorit ist die Yamaha T-Max 500 ABS, und damit stelle ich eine sehr gute alte Bekannte von mir vor. Drei Jahre lang bin ich eine solche gefahren, und dieser "Maxi-Roller" steht für sich selbst. Der ganze Komfort eines Rollers, wie Automatik, optimale und flexible Sitzhaltung, aber Power und Straßenlage wie ein Motorrad. Ich bin mit ihr durch die Stadt gewuselt, aber auch, und darauf bin ich stolz, in einem Stück von Vorarlberg bis an die Atlantikküste Frankreichs gefahren, 1300km, in 16 Stunden. Preis: ca. 10.000€, V2 499cm³, einzigartige Bauweise, 44 PS
Um den Überblick weiterzuführen, muss ein Chopper her, und die m800 Intruder von Suzuki bietet sich mir an. Klar, der tiefe, gedrungene Körper muss sein, auch das bullige Auftreten. Aber was mir an ihr gefällt ist dass sie nicht übertreibt, und bei aller Kraft doch noch schlank erscheint, viel mehr als alle andere, die vielleicht nach mehr aussehen als sie sind. Preis: ca. 7.500€, V2 805cm³, 53PSAls Vierte in der Runde möchte ich die Honda CBF500 ABS vorstellen. Sie ist ein klassischer Allrounder, und eine der ganz wenigen, die in dieser Preisklasse zwei Zylinder hat, und diese noch dazu mit 8 Ventilen und DOHC. Viele haben auf der CB 500 in der Fahrschule gelernt, und die Straßenlage hat sich aktuell sogar nochmal verbessert, nicht zuletzt wegen dem ABS. Außerdem ist sie das beliebteste Mietmotorrad. Preis: ca. 6.000€, 499cm³, Allrounder, 57PS
Damit sollte klar sein, was für mich grundlegend ist: Mindestens 2 Zylinder und entspannte Fahrerhaltung. Sportmaschinen interessieren mich nicht, die sind was für Einefetza. Motorradfahren ist Individualität, und die fährt sich am besten mit einem passenden Fahrzeug. Und nicht zuletzt ist Motorradfahren die eleganteste und effizienteste Art der Fortbewegung.
Samstag, 5. Mai 2007
Meine Top Motorräder
Samstag, 21. April 2007
Drogenrausch im Film
Oliver Pietsch ist ein Regisseur, der in diesem Clip aus allen Epochen und Bereichen des Films, von Propaganda bis Hollywood Blockbuster, kurze Einstellungen von Figuren im Drogenrausch zusammengeschnitten hat, auch Montage genannt. Viele bekannte Gesichter kommen hier vor, und auch viele bekannte und unbekannte Mimiken. Eine interessante, zeitlose Studie.
Montag, 26. Februar 2007
Die Wüste befruchtet Amazonien. Wirklich!
Heute habe ich auf 3Sat eine tolle Doku aus der Universum-Serie gesehen, dabei ging es um den Fluss Amazonas, und seinen Ursprung, allerdings jener bevor Südamerika von Afrika "weggebrochen" ist, also vor der Kontinentalplattentrennung. Damals hatte der Amazonas seinen Ursprung dort wo jetzt die Sahara ist, also seine Quellen, ungefähr dort wo heute der Tschad ist. Zwei Geologen waren auf Spurensuche, und haben dort Gesteinsproben und versteinerte Skelette von Meerestieren gefunden. Die Sahara war damals ein fruchtbares und grünes Land, vor 250 Millionen Jahren. Naja, und dann haben sie sich getrennt, das heutige Südamerika und Afrika.
Donnerstag, 22. Februar 2007
9 Monate Asien, ein tolle Geschichte
Eine Freundin hat etwas besonderes vollbracht. Oder ist es etwas beneidenswertes? Auf jeden Fall ist es etwas mutiges, sie hat gewagt und gewonnen. 9 Monate war sie in Asien unterwegs, wirklich überall von Thailand, Tibet, Nepal und Kambodscha bis Indonesien. Es war nicht nur eine Reise auf einem weit entfernten aber bedeutenden Teil der Welt, sondern auch ein Prozess. Niemand kann behaupten dass all die Eindrücke so einer Reise einen nicht verändert hat, und Elisabeth Helmich hat sich keiner einzelnen verwehrt und alles genossen, wie ein junger Mensch das nur kann. Aber es wäre nicht die Liesi, die ich hiermit auch Globeliesi nennen will, wenn sie ihre Erfahrungen nicht ganz tief in sich aufgenommen hätte, Erfahrungen die sie sicher vor allem auch ihrer Persönlichkeit zu verdanken hat. Äußerlich mag sie unsere alte Liesi sein, und auch innerlich mag sie sich eher wenig verändert haben, aber sie hat eine Aura mitgebracht, die sie nie mehr verlieren wird. Eine Aura, die viele niemals erfahren werden, und von der so mancher, der zum Beispiel in einem Blog darüber schreibt, vielleicht gerade nur eine Ahnung hat. Schön dass du wohlbehalten zurück bist, Liesi!
Mein Kaffee Tipp, in höchster Instanz
Das mit dem Kaffee ist so eine Sache. Ich lese gerade ein sehr gutes Buch über den Kaffee, das ich jedem empfehlen kann. "Kaffee, wie eine Bohne die Welt veränderte" von Mark Pendergast, Edition Temmen. Er hat 3 Jahre recherchiert und sich sogar selbst als Kaffeepflücker in Guatemala versucht. Kaffee ist eine Kirsche, die von Bäumen gepflückt wird, und in dem Buch wird die Erfolgsgeschichte der Bohne von den Anfängen der islamischen Kulturwelt über europäische Kaffeehäuser bis zu den heutigen trendigen Kaffeebars erzählt. Und ganz nebenbei ist es die Geschichte des Triumphzuges der Werbung selbst, denn ich habe das Gefühl beim Lesen dass alles was wir heute auf Plakaten, im Fernsehen und Radio sehen und hören, schon lange gibt. Gut Fernsehen gab es erst später, aber kommerzielle Werbung könnte das zweitälteste Gewerbe sein, wenn ich so lese wie es in den letzten Jahrhunderten alleine um den Kaffee gestanden ist, und wie zum Beispiel General Foods entstanden ist.
Sicherer als Autofahren. Statistisch.
Ich gebe gerne zu, ich bin Fatalist. Zumindest wenn ich in ein Flugzeug steige, wie nächsten Dienstag auf einem Transatlantikflug, bin ich bereit für alles. Am Besten ist natürlich anzukommen, ein paar Turbulenzen eingeschlossen. Zweitbestens hätte ich auch nichts dagegen "Lost" zu sein. Weniger gut als Naturgewalten und technischem Versagen ausgeliefert zu sein ist es, Opfer menschlicher Gewalt zu sein, auch wenn es Profis sind die wissen was sie tun und auch wissen wie man ein Flugzeug auf einem waagrechten Objekt wie einer Landebahn landet.
Mit "an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit", wie es in Bundesheerkreisen so schön formuliert wird, hat jeder der dies liest schon mal einen Absturz erlebt, und sei es nur der des PCs. Dramatischer und weit jenseits eines BSOD sind Abstürze von Flugzeugen, und da reichen die Errungenschaften der menschlichen Spezies zumindest bis zu ausführlichen Funkspruchprotokollen und Blackboxes, zusammengefasst bei Airdisaster.com. Russisches Roulette mit einem Revolver mit 1,5 Millionen Kammern. Blöd nur dass ich gerade die Starts und Landungen besonders liebe, da laut Flugzeug-Absturz.de genau in diesen Phasen 91% der Unfälle passieren. Reinhard Mey sang "Über den Wolken", da hat er auch fast recht, man ist nur zu 9% gefährdet.
Samstag, 17. Februar 2007
"Fight Club" wird salonfähig: UFC
Im Hollywood-Film "Fight Club" geht es um Männer, die unzufrieden sind mit ihrem Leben und ihren Frust aufarbeiten, indem sie sich anonym in Parkhäusern und Lagerhallen treffen und sich ohne Regeln prügeln, um sich zu spüren, um lebendig zu sein. Dabei gibt es keine Regeln, es ist blutig und brutal, es sind strenge Einzelkämpfe bei denen die anderen rundherum stehen und anfeuern. Und je härter es ist, desto besser ist es für die Kämpfer. Das ist ein Film, und wenn man ihn sich ansieht, mit seinen Zeitlupen, Großaufnahmen, heroischen Lichteinstellungen und choreografierten Kamerafahrten, dann spürt man dass es nicht echt ist, und es ist ok.
Eine neue Kampfart, und eine neue Organisation aber ist am Wachsen, und sie sind sehr gut unterwegs. "Ultimate Fighting" hat den bekannt berüchtigten Käfigkampf abgelöst, und mit sehr wenigen neuen Regeln, wie keine Tritte und Schläge unter die Gürtellinie, Anerkennung bei verschiedenen Sportorganisationen bekommen. Aber sonst, ja sonst gibt's nicht einmal harte Bandagen, da geht's gnadenlos und ungezügelt zur verdammt ernsten Sache, und nicht nur bis einer am Boden liegt, sondern gerade dann noch weiter. Zynisch: Das Werfen des Handtuchs in den Ring gilt als Foul. Die UFC hat außerdem einige Fernsehrechte teuer verkauft, und die Zahlen der bei Pay-per-view zahlenden Zuseher sind schon jetzt höher als bei üblichen Boxveranstaltungen, und noch am Wachsen, natürlich in den USA. Aber jetzt soll es auch in Teilen Europas ausgestrahlt werden.
Ich denke, wenn man so einen Kampf ansieht, wie da harte Knöchel sich in verzerrte Gesichter graben, und das Ganze ohne distanzierende Zeitlupen und sonstige filmgestalterische Techniken, wenn echtes Blut fließt, und es verkrampft sich beim Zuseher nichts in der Magengegend, dann ist er, oder auch sie schon jenseits der Menschlichkeit.
Donnerstag, 15. Februar 2007
Grand Theft Auto: Vice City, mein Comeback
GTA: Vice City war im Grunde mein Einstieg in die wunderbare Welt der 3D "free roaming" Spiele. Und nicht von ungefähr wird dieses Spielegenre, in das immer mehr moderne Games quasi hineinproduziert werden, als "GTA-Style" definiert. Und tatsächlich war es bahnbrechend, hat GTA: Vice City vor allem eine dichte, überzeugende Atmosphäre. Es spielt nämlich im Miami der frühen 70er Jahre, und wem damit nicht sofort "Miami Vice" mit Don Johnson und seinem schwarzen Partner in den Sinn kommt, der sollte sich schleunigst bei Eltern und Tanten Nachhilfe verschaffen.In dieses Setting kommt die Story von Tommy Vercetti, der für einen Mafiaclan eine lange Zeit im Gefängnis abgesessen hat, und die ihm nun eine neue Chance gibt, sich in Vice City zu etablieren. Schlussendlich aber reißt er die ganze Stadt an sich und wird ihr Boss. Die Geschichte, die der Spieler durchspielt, ist in Missionen unterteilt, und was der Spieler zwischen diesen Missionen macht, bleibt ihm höchstselbst völlig überlassen, es ist sein Spiel, seine Stadt, und er hat alle Freiheiten in alle Dimensionen. Wo man bei anderen Spielen auf nichts anderes als ein Menü- und Optionenbild starren kann, eröffnet sich bei den GTA Spielen die ganze Pracht. Und die lässt sich auf viele Arten entdecken. Auf dem Strand spazieren und die Wellen beobachten, beim Leuchtturm sitzen und den Wechsel von Tag auf Nacht und den Mond anschauen, mit einem Motorrad durch die Gegend cruisen und dabei Radio hören, einen Helikopter fliegen, Autowettrennen veranstalten usw. usf. Aber es gibt auch nützliche Zeitvertriebe, zb. Feuerwehraufgaben, in denen man mit heulenden Sirenen durch die Stadt rast und Feuer löscht, mit dem Rettungswagen Verletzte aus der ganzen Stadt einsammeln und in das Krankenhaus liefern, Pizza an wartende Kunden ausliefern, oder auch versteckte Päckchen sammeln, für die es verschiedene Belohnungen gibt. Und alles wird protokolliert, und es ist eine große und auch langwierige Aufgabe, das Spiel bis zu den kompletten 100% zu meistern. Auch darin liegt er Erfolg der GTA Serie, der Langspielwert. Es wird nicht fad.
Ich hatte sehr viel Zeit in Vice City verbracht, auf meiner PS2 und später dann auch am PC. Denn mit der PC Version wurde eine riesige ModdingSzene entfacht. Mit der Zeit wurden die Programmiergeheimnisse des Spiels entschlüsselt und viele Tools dazu entwickelt, mit denen man fast alles an dem Spiel umgestalten, erweitern und völlig neu arrangieren kann, von der Grafik, dem Handling der Fahrzeuge bis zu komplett neuen, selbsterstellten Missionen. Und da war ich schon vor ganz genau 3 Jahren dabei, ein kleiner Teil einer großen Community, die alle die Faszination des Spieles teilten. Auch wenn es Nachfolgerspiele in der Serie gibt, wie GTA: San Andreas, das nochmal um vieles größer und gewaltiger ist, mit noch mehr Möglichkeiten und Sehenswürdigkeiten, Vice City ist für mich eine Art virtuelle Heimat, da fühl ich mich wohl. Und jetzt bin ich wieder mal dabei zu modden.
PS: Das ist auch der Grund warum ich die letzten Tage keine Zeit für den Blog hatte, sorry an alle!
Samstag, 3. Februar 2007
Ein mal wöchentlich, hoffentlich Sushi.
Und das ist mit ein Grund warum ich auf Sushi stehe. Anscheinend sind zubereitete Sushi, Sashimi, Maki etc. hygienischer als anderer frischer Fisch. Außerdem wird man bei Running Sushi tatsächlich satt, und da habe ich eine gewichtige Meinung dazu. Sushi ist lecker, und meine erste Prägung war als ich nach meinem ersten, gröberen Eingriff beim Zahnarzt, mit noch pappiger Pappm, als Belohnung danach Running Sushi gegangen war. Herrlich, und nach dem Essen war ich pappig- und schmerzfrei.
Mit so einer Erfahrung bin ich natürlich schwer eingeschossen darauf, und bleib dabei. Mein Gesundheits- und Ernährungsplan sieht vor, dass ich einmal in der Woche Running Sushi gehe. Ausnahmsweise ein erfolgversprechender Vorsatz.
Donnerstag, 1. Februar 2007
Signiertes Windows Vista
Microsoft ist mit seinem neuen Windows-Betriebssystem auf dem Markt. Ich bin einer der letzten die etwas gegen Windows hat, erstens benutze ich es schon ewig, und zwar immer Originalversionen, zweitens kenne ich mich damit soweit genügend aus dass ich weiß wo was kaputt sein könnte wenn mal was nicht geht. Kein Betriebssystem ist perfekt. Linux, MacOS? Nächste Frage bitte. Und die wäre wohl jene nach der Kompatibiliät von Vista mit der heutigen gängigen Hardware, und das ist nur eine Frage der Zeit bis das auch wieder eine Selbstverständlichkeit sein wird.
Bill Gates, immer noch der inoffizielle Chef von Microsoft, wird seinem Status als exaltierter Guru außerdem gerecht, indem er 20.000 Exemplare von Vista handsigniert, diese sind bei Amazon.com erhältlich. Ein absolut legitimes Autogramm, bedeutungsvoller als die der meisten Pop-Püppchen und Rockstars. Der Mann hat wirklich etwas geschaffen, nämlich alles was nötig war dass ich einfacher Mensch meine Gedanken und Interessen auf eine kostenlose und technisch einwandfreie Plattform stellen kann, und potenziell Millionen von Menschen es lesen können. Ich meine, ohne Microsoft gäbe es das Internet von heute nicht, ganz zu schweigen von anderen Betriebssystemen oder Musik, wie sie heute verbreitet ist.
Sonntag, 28. Jänner 2007
Chevrolet Concept "Volt", desktopmachine.com
Chevrolet hat ein Elektrik Concept Auto, den "Volt". Es ist kein Hybrid, obwohl auch ein Benzin Motor an Bord ist, denn der ist ein Ein-Liter Turbomotor, der nur zum Laden des Lithium-Ionen Akkus da ist. So oder per Steckdose aufgeladen bietet der 180kg schwere Batteriepack eine Reichweite von 60km. Angeblich soll das Auto Serienreife in 2010 haben.
Nicht so großartig, die Reichweite, aber in den nächsten Jahren könnte es noch Verbesserungen und Entwicklung geben. Aber was mich in Punkto Konzept und Aussichten noch viel mehr stört als die Reichweite ist das Design! Sieht geil aus, keine Frage, und als pubertärer Pickelbub wäre ich voll drauf abgefahren. Vielleicht mag die heutige Jugend der Kunde der Zukunft sein, aber warum muss so ein futuristisches und gewagtes Design herhalten? Um das Fahrzeug noch schmackhafter für den Verkauf zu machen, um die Stimmung anzuheizen, um die Marke Chevrolet auch für die Zukunft zu platzieren? Wer weiß schon wirklich wie das Industriedesign der Zukunft aussehen wird, aber schlimmer noch, wieviele Concept cars sind mitten in der Entwicklung, lange vor irgendeiner Serienreife schon gestorben, weil sie zu anders aussehen als nötig?
Die Technik alleine sollte reichen, und mit weniger könnten auch die Spezifikationen wie Reichweite etc. automatisch besser sein. Wäre schade wenn diese Idee auch sterben würde, nur weil alles was neu und vielleicht radikal ist auch zwanghaft genauso aussehen soll.
TIP: Und übrigens kann ich die Internetseite, auf der die Bilder liegen wärmstens für Auto-Fans empfehlen. www.desktopmachine.com hat die beste Sammlung an hochauflösenden und großformatigen Autobilder aller Marken und aller Epochen, von Klassisch bis Concept.
Samstag, 27. Jänner 2007
Tagesthemen: Nadine, Strache
Nadine ist Starmania Gewinnerin. Schade eigentlich, ich finde ihre Stimme gleicht nichts aus was das pubertierende Kindchen überhaupt zu bieten hat. Klar aber dass die sich leichter vermarkten lässt. Tom Neuwirth mag zwar eine total schiefe Optik haben, ist aber ein echtes Original mit Power. Schade dass Gernot nicht einmal zum Duell gekommen ist, deswegen hat das Starmania-Österreich seinen dritten und letzen Song nicht mehr gehört, das wie er sagte "den Austropop wieder aufstehen lassen hätte". Der wird jetzt unter einem Haufen Britney Spears Müll begraben, was sonst kann ein Plattenlabel mit einer 16 Jährigen anfangen. Aber was Tom betrifft, naja, die Christl ist auch nur Zweite geworden...
Auch sehr schade um H.C. Strache. Da müht sich einer ab für eine Partei die eine bewegte Geschichte hinter sich hat und ja sogar noch mittendrin steckt und wer weiß noch vor sich hat, eine Partei von Menschen die sich nicht zwischen Rot und Schwarz polarisieren lässt, und jetzt wird er von missfährigen Kräften angegriffen. Strache Nazi Hintergründe nachzusagen heißt doch jedem einzelnen sonstigem Mitglied das Gleiche auf die Wand zu malen. Außerdem gefällt mir der Stil Straches im Nationalrat, niemand anderes kann mit der scheinheiligen parlamentarischen Demokratie, die Europa erfasst hat, eher aufräumen als er, er hat einen frischen Wind in das Parlament gebracht, wenn auch noch etwas unbeholfen mit Prozedren und Form. Er ist sicher nicht der arische Strahlemann oder eine Leitfigur. Aber seine Vergangenheit, so schwer sie wiegen mag, und seine Partei ist nicht so bedrohlich und hemmend wie eine verknöcherte und versumpfte altgewachsene Struktur der beiden alten Großparteien, die unser Land derzeit regieren.
Sonntag, 14. Jänner 2007
Autos und Fahrer
Die EU Umweltkommission will eine neue Steuer auf PS-starke Autos einführen. Grund ist die fortwährende Ignoranz der Autobauer zu vereinbarten Limits an Schadstoffen. Ich kann mir sehr gut vorstellen dass ebendiese Autobauer lieber Geld verdienen und es in die absatzorientierte Entwicklung stecken als ihre Produkte umweltfreundlicher und damit offenbar unattraktiver, also schwächer, umständlicher und aufwändiger zu gestalten.
Damit das klar ist, ich bin kein Umweltfreak, und warum jetzt oder bald teure Autos noch um einiges mehr teurer werden ist mir ziemlich egal. Mir geht's darum erfreut zuzusehen wie einer Entwicklung weg vom Notwendigen zu Selbstzweck der Produzierenden und zur Zwangsbeglückung vielleicht ein mindestens mittelfristiger Riegel vorgesetzt werden könnte.
Was braucht ein Auto mehr als 130km/h, 80PS und vier Zylinder? Einerseits treiben die Autobauer die Leistungen und Fahrwerte der Autos in die Höhe, andererseits ist heutzutage die Sicherheit das offensichtlich gewichtigste Verkaufsargument. Wer kauft sich schon Autos ohne Airbag, ABS etc.? Da beißt sich der Gecko in den Schwanz, und es schmeckt ihm und will mehr und mehr. Auch wenn es das Perpetuum Mobile physisch noch nicht gibt, kommerziell ist es längst Realität. Ich kann mir auch vorstellen dass ein relativ klein wenig Kapital langfristig aufgewendet wird um mehr Leistung zu bieten, um ein relativ groß viel Kapital beim Verkauf der damit unbedingt erforderlichen Sicherheit zu gewinnen. Durch diese Gewinnorientierung wird dem Menschen die Eigenmündigkeit genommen, selbst entscheiden zu können Was er wofür aufwenden möchte, und nicht nur für und um sich selbst, sondern weil es eben genug komplett entmündigte Leute und damit Verrückte auf der Straße mit den leistungsüberstarken Fahrzeugen gibt, vor denen man sich schützen muss.
Ich hatte noch nie einen schwerwiegenden Unfall oder einen solchen wo es mehr als ein paar Plastikscherbensplitter und Lackkratzer gab. Ein einziges Mal ist mir ein wirklich Wahnsinniger auf der Autobahn begegnet, und ich bin ihm halt ohne viel Aufsehen ausgewichen, und wenn man auf so einen schimpft und ihm oder ihr nachhupt ist man selbst ein wenig wahnsinnig und zumindest etwas beschränkt. Mir ist's nur recht wenn aus dem Auto wieder der Zweckgegenstand wird der er vielleicht einmal war, so wie es mein Jeep auch war, auch wenn er nicht danach ausgesehen hat.

