Seit ich den Eintrag über Spore geschrieben habe, denke ich an dieses kleine Schmuckstück. In Gene Pool mutieren und gedeihen bunte kleine Geschöpfe nach einer Vielzahl von Gesetzen und Richtlinien, dass es faszinierend ist zuzusehen wie sich der eine oder andere DNA Stamm weiterentwickelt. Man kann ewig experimentieren und sehen was die virtuelle Mutter Natur kurz- bis langfristig bewirkt. Die Wesen sind anfangs zufällig gestaltet, haben verschiedene Gliedmaßen, und jede Form sieht anders aus als die andere. Sie haben immer entweder die eine oder andere Motivation, Essen oder Fortpflanzung. Je nach ihrer Bauart gelingt es ihnen mehr oder weniger sich zu ihrem Ziel hinzubewegen, aber man kann auch nachhelfen und sie nehmen und wo anders hinstellen, oder die Futterkörner nehmen und direkt vor ihnen hinlegen.
Man kann alleine dadurch schon eine Zucht beginnen, und jene, die einem in der Form, Farbe oder Fortbewegungsweise bevorzugen und ihnen helfen, sich auszubreiten, damit sie dominant werden. Mutationen, die einem nicht so gefallen können weit weg vom Futter platziert werden und sie dadurch aushungern. Außerdem kann das ganze Ecosystem eingestellt werden, um verschiedene Futterszenarien herzustellen. Und es kann das Paarungsverhalten der Wesen modifiziert werden, ob große Partner bevorzugt werden, eher ähnliche Partner, welche Farben bevorzugt werden und mehr. Man sieht, hier kann sich ein komplexes Ökosystem entwickeln mit völlig individuellen künstlichen Lebewesen, wenn man Spaß daran hat hier und da in eine künstliche Natur einzugreifen.
GenePool 5 ist Freeware, grafisch einfach aber ansprechend gestaltet, und läuft auch auf schwächeren Rechnern. Man kann zoomen, und die Animationen der Bewegungen der Tierchen sind sehr flüssig und echt.
TIP: Entstanden ist es bei Ventrella.com, wo es auch andere Software Leckerbissen gibt, unbedingt reinschauen!
Sonntag, 4. Februar 2007
Künstliches Leben: Gene Pool 5
Sonntag, 28. Jänner 2007
Chevrolet Concept "Volt", desktopmachine.com
Chevrolet hat ein Elektrik Concept Auto, den "Volt". Es ist kein Hybrid, obwohl auch ein Benzin Motor an Bord ist, denn der ist ein Ein-Liter Turbomotor, der nur zum Laden des Lithium-Ionen Akkus da ist. So oder per Steckdose aufgeladen bietet der 180kg schwere Batteriepack eine Reichweite von 60km. Angeblich soll das Auto Serienreife in 2010 haben.
Nicht so großartig, die Reichweite, aber in den nächsten Jahren könnte es noch Verbesserungen und Entwicklung geben. Aber was mich in Punkto Konzept und Aussichten noch viel mehr stört als die Reichweite ist das Design! Sieht geil aus, keine Frage, und als pubertärer Pickelbub wäre ich voll drauf abgefahren. Vielleicht mag die heutige Jugend der Kunde der Zukunft sein, aber warum muss so ein futuristisches und gewagtes Design herhalten? Um das Fahrzeug noch schmackhafter für den Verkauf zu machen, um die Stimmung anzuheizen, um die Marke Chevrolet auch für die Zukunft zu platzieren? Wer weiß schon wirklich wie das Industriedesign der Zukunft aussehen wird, aber schlimmer noch, wieviele Concept cars sind mitten in der Entwicklung, lange vor irgendeiner Serienreife schon gestorben, weil sie zu anders aussehen als nötig?
Die Technik alleine sollte reichen, und mit weniger könnten auch die Spezifikationen wie Reichweite etc. automatisch besser sein. Wäre schade wenn diese Idee auch sterben würde, nur weil alles was neu und vielleicht radikal ist auch zwanghaft genauso aussehen soll.
TIP: Und übrigens kann ich die Internetseite, auf der die Bilder liegen wärmstens für Auto-Fans empfehlen. www.desktopmachine.com hat die beste Sammlung an hochauflösenden und großformatigen Autobilder aller Marken und aller Epochen, von Klassisch bis Concept.